Das vorliegende Buch umreisst das Œuvre von Anna B.
Wiesendanger zusammenfassend in Bild und Text.
Einzelblätter aus Werkserien werden grosszügig reproduziert, während Ausstellungsansichten die Arbeiten punktuell auf einer rund fünfzigjährigen Zeitachse – von den 1980er-Jahren bis in die Gegenwart – verorten. Die Wahrnehmung öffentlicher Räume sowie zeitgeschichtliche Ereignisse und prägende Ausstellungen, auch anderer Künstler:innen, skizzieren den Resonanzraum für Wiesendangers Schaffen.
Julia Rüeggers Gedichte und Kurzprosa fordern in ihrer
eigengesetzlichen Sprachspur assoziative Bezüge heraus. Die Zusammenarbeit mit der jungen Autorin mündet in einen Dialog zwischen Zeichnung und Sprache, Linien und Worten, die beiden Denkweisen ihren je eigenen Raum zugesteht.